Cost Average Effekt: Sinnvoll oder nicht? - 4.0 out of 5 based on 1 vote

Heute möchte ich euch eine neue Seite von mir vorstellen. Es ist ein Onepager über das Thema Cost Average Effekt (Durchschnittskosteneffekt) und Sparpläne. Die Seite soll dem Leser vor allem helfen, die Vor- und Nachteil richtig einschätzen zu können. Der Sparplan hilft in der Krise nicht zu verkaufen. Er hilft dem Anleger investiert zu bleiben. Aus diesem Grund halte ich den Sparplan oder das Nutzen des Cost-Average-Effektes für die meisten Anleger für sinnvoll. Trotzdem muss man sagen, dass der Cost-Average-Effekt bei einem langfristigen Anlagehorizont der Einmalanlage unterlegen ist.

 


 

Ich möchte die Seite gerne ausbauen und bin dabei auf eure Untertstüzung angewiesen. Habt ihr Idee und Anregungen rund um das Thema Cost Average Effekt und Sparpläne? Bitte schreibt mir eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder hinterlasst mir einen Kommentar.

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  • Annabella

    Hi,
    ich habe noch einen einzigen verbleibenden aktiv gemanagten Fonds, den von Braun, Wyss und Müller, der Classic Global Equity, diesen bespare ich als Sparplan,
    ich hab dafür eine base-line genommen und wenn der Fonds nach unten ging, also Anfang 2016 die Sparrate kräftig erhöht, als es aufwärts ging habe ich die Rate sukzessive zurückgenommen und kam Ende 2017 noch auf die Minimalrate, also tiefer als die base-line, damit hab ich gute Erfahrung gemacht, jetzt geht es wieder abwärts und ich habe sofort die Rate wieder nach oben angepasst, mir hilft das eigentlich ungemein,
    wobei, je grösser das angesparte Vermögen, desto geringer wird dieser Effekt werden.

  • Als Antwort auf: Annabella

    Sehr gute Varriante des Sparplans. Erhöht den antizyklischen Effekt des Sparplans. Wie hast du die base-line festgelegt und wie legst du die Schritte fest, die Sparrate zu erhöhen oder zu senken? Ist das gekoppelt an einen % Rückgang/Anstieg vom Hoch/Tief? Wie muss ich mir das genau vorstellen?

  • Joerg

    Als Antwort auf: Till Schwalm

    Ich hatte das mal naeher untersucht fuer MSCI WORLD, STOXX600 und NASDAQ100.
    Regelwerk: 200d SMA als Trigger.
    Kurs < 200d: 2x Sparquote,
    Kurs 0-15% > 200d: 1x Sparquote,
    Kurs >15% 200d: 0,5x Sparquote
    Fazit: bringt im Bullenmarkt (2009-jetzt) nix, nur wenige Male (zB 2015) sinnvoll, aber zuwenig Kapital mit Sparplaenen allokierbar
    bzw bei groesserem Depot kein/kaum Effekt.
    Wer noch ein kleines Depot hat sollte lieber lombardkredit-ausgestattet mit Abfisch-Kauf-Limits auf zB Tradegate operrieren,
    (Naeheres: https://www.finanzwesir.com/blog/wochenueberblick-kw25-2016#1466773387)
    Bringt ggfls mehr als Sparplanraten-Aktivismus...

  • Annabella

    hallo Till,
    anfänglich habe ich eine base-line von 250 CHF festgesetzt, eine Sparrate die nicht sonderlich weh tut, es muss Spielraum nach oben und unten möglich sein.
    Da es gleich zu Beginn des Sparplans nach unten ging, fing ich gleich mal mit der doppelten Sparrate an und ging für glaub 3 Monate sogar bis maximal 600 CHF hoch, immer schön nach dem Motto, "viel hilft viel", als es aufwärts ging bin ich dann mal auf die 250 CHF der ursprünglich gedachten Rate gegangen, der Fonds stieg weiter und ich fand das nicht so gut, also bin ich bis auf 100 CHF wieder runter, jetzt hab ich erstmal wieder auf 150 CHF erhöht, das war wohl zu zaghaft und ich werde eine Sonderzahlung von 250 CHF vornehmen und die Rate auf meine base-line erhöhen,
    ich entscheide das einfach nach Bauchgefühl, Fondspreise schaue ich 1x die Woche nach.

    Ansonsten investiere ich jeden Monat in Einzelaktien, der Sparplan ist eher eine Art Spielerei für mich und ich schätze die Fondsmanager, in deren Aktien würde ich aber selber niemals investieren. Auch werde ich den investierten Betrag dort nicht unendlich wachsen lassen, in einer guten Phase werde ich Gewinne mitnehmen und dann geht das Spiel von vorne los, funktioniert ja nur wenn man tatsächlich die Einstandskurse mit ein paar Sparraten wieder verringern kann.

  • Ich habe eure Ideen einmal nach meiner Interpretation anhand des DAX getestet. Tatäschlich liefern einige Varianten des Sparplans bessere Resultate als der klassische Sparplan. Hier die Ergebnisse: Varianten des Sparplans

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